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Patienteninformationen

Hier bekommen Sie alle unsere Tipps noch einmal zusammgefasst:

Ganzheitliche Therapie

Ganzheitliche Therapie ist heute ein Schlagwort in aller Munde.
Sie kann oft dort weiterhelfen, wo die klassische Schulzahnmedizin versagt. Wir versuchen, den ganzen Menschen in die Therapieüberlegungen mit einzubeziehen, obwohl unser eigentliches Betätigungsfeld das Gebiss-System ist.

Es ist uns ein Anliegen, die in der Fachwelt oft "verfeindeten" Auffassungen von Schulmedizin einerseits und Komplementärmedizin andererseits (z.B. Akupunktur, Elektroakupunktur, Homöopathie, Regulationstherapie usw.) zusammenzuführen. Beide Herangehensweisen haben Ihre Berechtigung.
Es ist inzwischen allgemein anerkannt, dass ein erkranktes Gebiss-System Fernwirkungen auf den gesamten Organismus hat: so kann beispielsweise eine toter oberer Backenzahn Probleme am Kniegelenk verschlimmern oder ein beherdeter oberer Eckzahn sich negativ auf die Leberfunktion auswirken.

Wir betrachten uns selbst nicht als Spezialisten in diesen Komplementärmedizinischen Fächern, da niemand alle Fachgebiete perfekt beherrschen kann. Wir erachten es aber als eine wichtige Aufgabe, diese Zusammenhänge zu berücksichtigen und in die Therapieplanung mit einzubeziehen.
Aus diesem Grund arbeiten wir zum Wohle unserer Patienten mit entsprechenden Spezialisten zusammen, die bei unseren Patienten die nötigen Untersuchungen und Testungen vornehmen.

Schwangerschaft und Parodontitis

Als prophylaxeorientierte Zahnärzte ist es uns ein besonderes Anliegen, Sie auf wichtige gesundheitliche Zusammenhänge hinzuweisen, die mit unserem Fachgebiet zusammenhängen, aber weit über dieses hinausgehen.

Einige neue Forschungsergebnisse zeigen einen Zusammenhang zwischen der Zahngesundheit von schwangeren Frauen und der Entwicklung ihrer noch ungeborenen Kinder.
Die Untersuchungen zeigen, dass ein wegen bakterieller Beläge entzündeter Zahnhalteapparat (Parodontitis) der schwangeren Mutter eine negative Auswirkung auf die Entwicklung des Embryos hat. Es ist statistisch erwiesen, dass die Neugeborenen sieben mal häufiger mit niedrigerem Geburtsgewicht auf die Welt kommen, wenn die Mütter während der Schwangerschaft unter Parodontitis leiden, verglichen mit Neugeborenen von Müttern ohne Parodontitis.
Ein niedriges Geburtsgewicht ist mit vielen negativen Auswirkungen auf den Gesundheitszustand des Neugeborenen vergesellschaftet: z.B. haben Neugeborene mit geringem Geburtsgewicht eine höhere Säuglingssterblichkeitsrate und öfters Entwicklungsstörungen als normalgewichtige Babys.

Es ist deshalb sehr wichtig, rechtzeitig durch konsequente Prophylaxe den oralen Gesundheitszustand der Mutter herzustellen bzw. aufrecht zu erhalten. Sie profitieren dadurch doppelt: einerseits bleiben Ihre eigenen Zähne gesund und zum anderen kann sich Ihr Kind im Mutterleib ohne schädliche Einflüsse besser entwickeln.

Wir hoffen, Sie von dem vielfältigen Nutzen einer professionellen Zahn-Prophylaxe ein Stück mehr überzeugt zu haben und würden uns freuen, wenn wir zu Ihrer und der Gesundheit Ihrer zukünftigen Kinder ein Stück beitragen könnten.

Unsere Empfehlung: Während der Schwangerschaft regelmäßige Professionelle Zahnreinigungen und Mundhygienekontrollen alle 2-3 Monate je nach Entzündungsneigung.

Informationen für werdende Eltern und Eltern von Kindern in den ersten Lebensjahren

Liebe Eltern!

Es ist für Sie vielleicht verwunderlich, dass wir Sie schon jetzt wegen der Zahngesundheit Ihres Kindes ansprechen. Gerade die „Vorsorge von Anfang an“ ist aber für die Entwicklung gesunder Milchzähne und später für die bleibenden Zähne von großer Bedeutung.

Karies ist eine Krankheit, die von speziellen zahnbesiedelnden Bakterien hervorgerufen wird. Diese Bakterien sind fähig Säuren zu produzieren, die die Zahnsubstanz angreifen und dadurch ein Entstehen von Karies ermöglichen.

Die ersten Lebensmonate und -jahre sind für das spätere Kariesrisiko Ihres Kindes von ganz besonderer Bedeutung. Beachten Sie daher einige Regeln, die Ihr Kind vor Karies schützen:

Sorgen Sie für eine gute eigene Zahn- und Mundgesundheit (ein Speicheltest und ggf. eine Sanierung werden zu diesem Zweck empfohlen), denn so wird die Anzahl der von Ihnen auf Ihr Kind übertragbaren, karieserzeugenden Keime, reduziert.

Vermeiden Sie die Übertragung karieserzeugender Keime aus dem Mund der Eltern in den Mund Ihres Kindes (kein gemeinsamer Löffelgebrauch, kein Ablutschen des Schnullers, etc.), denn Karies ist eine Infektionskrankheit.

Bevorzugen Sie eine zuckerarme (-freie) Ernährungsweise. Fertigprodukte für die Baby- und Kleinkinderernährung weisen häufig einen zu hohen Zuckergehalt auf. Süßigkeiten sollten weitgehend vermieden werden.

Achten Sie auf zuckerfreie Getränke. Die meisten Limonaden, Instanttees, Kakao und Milchmixgetränke gelten aufgrund des hohen Zuckergehaltes als zahn gefährdend. Auch „reine Fruchtsäfte“ enthalten viel Fruchtzucker. Häufiges Trinken, besonders aus der Flasche, und/oder nächtliches Trinken haben eine stark zahn schädigende Wirkung.

Beginnen Sie mit einer regelmäßigen Zahnreinigung schon beim Durchbruch der ersten Milchzähne. Mit einer geeigneten Kinderzahnbürste erfolgt das Zähneputzen zunächst ohne Zahnpasta morgens und abends nach den Mahlzeiten.

Beugen Sie Zahn- und Kieferfehlbildungen vor. Verwenden Sie deshalb kiefergerechte Fläschchensauger mit kleiner Lochgröße. Bei starkem Saugbedürfnis eignen sich Kieferformende Schnuller. Finger- und Daumenlutschen sind ungünstige Gewohnheiten, zumal das Abgewöhnen häufig Schwierigkeiten bereitet.

Nehmen Sie regelmäßig an unseren Vorsorgeprogrammen für Kinder teil. Nur durch das Zusammenspiel von häuslicher Mitarbeit und gezielte Maßnahmen in der Zahnarztpraxis ist eine erfolgreiche Gesunderhaltung der Zähne möglich.

Was ist Qualität?

Wie in allen Bereichen des täglichen Lebens (Auto, Kleidung, Bau, Möbel, Nahrungsmittel usw.) gibt es auch für die meisten zahnmedizinischen Probleme verschiedene Lösungsmöglichkeiten.

Dabei gibt es große qualitative Unterschiede!
Füllung ist nicht gleich Füllung und Krone ist nicht gleich Krone! Dabei ist der Unterschied für den Patienten, der ja in der Regel zahnmedizinischer Laie ist, oft nicht zu erkennen oder zu beurteilen.

Um hochqualitative und langlebige Ergebnisse zu erzielen sind zwei Voraussetzungen unverzichtbar:
Zu einem muss der Zahnarzt moderne, bewährte und hochqualitative Materialien verwenden, zum Anderen müssen diese in der optimalen Art angewendet und verarbeitet werden, was meist mit erhöhtem zeitlichen Aufwand verbunden ist. Beides führt zu höheren Kosten, denn Qualität hat ihren Preis.

Das Beste ist uns für unsere Patienten gerade gut genug, und Sie sollten es sich Wert sein.
Wir verwenden in allen Bereichen (Füllungsmaterialien, Prothetische Werkstoffe, Abformmaterialien usw.) ausschließlich international bewährte und hochwertigste Materialien. Deshalb geben wir auf den von uns eingegliederten Zahnersatz (Kronen, Brücken, herausnehmbare und festsitzende Prothesen) bei lückenlosem Besuch unseres Prophylaxe- und Recallprogrammes in höchstens 4-monatigem Abstand 5 Jahre Garantie.

Unser zahntechnischen Arbeiten werden von einem der wenigen österreichischen "Dental-Excellence"-Labors gefertigt. Zu dieser Vereinigung von Elite Labors gehören nur 2% der besten Labors in Österreich.

www.zahntechnik-wieser.at

www.loitident.at

Warum ist rechtzeitiger Amalgamaustausch sinnvoll?

Alte Amalgamfüllungen werden im Laufe der Jahre undicht (Randspalt) und ermöglichen so ein Entstehen von neuer Karies. Diese breitet sich allmählich im Spalt zwischen alter Füllung und Zahnsubstanz aus und zerstört so zunehmend die gesunde Zahnsubstanz. Dieser Prozess vollzieht sich meist schmerzlos und ist mit Röntgenbildern zum Teil nicht erfassbar. Wartet man allerdings zu lange mit dem Ersatz der Füllung, ist die Zerstörung oft schon soweit fortgeschritten, dass der betroffene Zahn nur noch mit einer Wurzelkanalbehandlung erhalten werden kann und somit kein vitaler Zahn mehr ist.
Ein weiterer wichtiger Grund zum rechtzeitigen Austausch der Amalgamfüllungen ist die Korrosion des Amalgams. Schädliche und belastende Legierungsbestandteile wie z.B. Quecksilber lösen sich aus dem Amalgam und gelangen in den Organismus. Je mehr, je größere und je länger die Amalgamfüllungen in der Mundhöhle vorhanden sind, desto stärker wird die Belastung.

Weitere Gründe sind, dass die Form alter Amalgamfüllungen in der Regel wenig mit der Form eines echten Zahnes gemeinsam hat. Dies kann zu Fehlbelastungen einzelner Zähne und auch des Kiefergelenkes führen. Die bei alten Amalgamfüllungen häufig vorkommenden abstehenden Füllungsränder können die Mundhygiene und die Pflegbarkeit der Zähne erschweren, was der Entstehung von Zahnfleischentzündungen und Parodontitis Vorschub leistet.

Alte Amalgamfüllungen stellen somit in vielerlei Hinsicht eine tickende "Zeitbombe" dar, auch wenn sie keine Schmerzen verursachen.
Es gibt mehrere, vor allem auch ästhetisch bessere Alternativen: Komposite-Füllungen für kleinere Defekte und Keramikinlays oder Teilkronen für größere Defekte.
Wir beraten Sie gerne unverbindlich darüber, welche Alternativen in Ihrer individuellen Situation die besten sind.

Amalgam

Amalgam wird in unserer Praxis seit vielen Jahren „aus Prinzip“ nicht mehr verwendet.
Amalgam besteht zu mehr als 50% aus Quecksilber, einem hochgiftigen Element, das selbst nach Jahrzehnten nur teilweise aus dem Körper ausgeschieden wird.
Es werden die unterschiedlichsten Beschwerdebilder und Krankheiten mit Amalgamfüllungen in Zusammenhang gebracht: Kopfschmerzen, Haarausfall, Hormonstörungen, Depressionen, chronische Erkrankungen, Rheuma usw. Fairerweise muss erwähnt werden, dass gesicherte statistische Daten zum Teil noch fehlen.

Amalgam ist ein mehr als umstrittenes Füllungsmaterial und aus gesundheitlicher Sicht nach unserer Auffassung nicht mehr vertretbar.

Es gibt einige, vor allem ästhetisch bessere Alternativen, die allerdings vom Materialwert und in der Verarbeitung aufwendiger sind als Amalgam, was sich natürlich auch im Preis niederschlägt.

Wir raten unseren Patienten je nach Defektgröße des betreffenden Zahnes zu Keramikinlays oder -onlays bzw. zu Komposite-Füllungen (=zahnfarbene Kunststoff-Füllungen) als kostengünstigste Variante. Welche Methode bzw. welches Material für den jeweiligen Zahn das Beste ist, kann nur von Fall zu Fall entschieden werden.

Für eine spezielle Beratung stehen wir Ihnen gerne unverbindlich, nach vorheriger Anmeldung, zur Verfügung

Der Zusammenhang zwischen Parodontitis und Herz-Kreislauferkrankungen

Parodontitis ist heute die Hauptursache für Zahnverlust. Ungefähr 60% der erwachsenen Bevölkerung leidet an dieser entzündlichen Erkrankung des Zahnhalteapparates.
Parodontitis betrifft nicht nur die Gesundheit Ihrer Zähne: sie hat eine weit über diese hinausgehende gesundheitsschädliche Auswirkung. Erst seit kurzem ist bekannt, dass diese Erkrankung des Zahnhalteapparates neben der Spätfolge Zahnverlust auch einen gravierenden Einfluss auf die Entstehung von kardiovaskulären Erkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose, Thrombose etc.) hat!
Wie andere chronische entzündliche Erkrankungen auch, führt Parodontitis über komplizierte und zum Teil noch ungeklärte biochemische Mechanismen (über so genannte Entzündungsmediatoren, akute Phase Proteine etc.) zu einer Erhöhung der Herzinfarktneigung (ca. 6-fach!!), der Schlaganfallneigung (ca. 2-fach) und des Risikos einer arteriellen Verschlusskrankheit (ca. 3-fach)! Diese Risikoerhöhung ist umso größer, je ausgeprägter die Parodontitis ist.
Es ist deshalb für die Risikominimierung extrem wichtig, durch eine frühzeitige und konsequent durchgeführte Prophylaxe alles dafür zu tun, um dem Entstehen einer Parodontitis vorzubeugen, bzw. eine bestehende Parodontitis frühzeitig und systematisch zu behandeln.
Es stellt sich immer mehr heraus, dass „Zahn“-Prophylaxe auch einen wichtigen Beitrag zur Allgemeingesundheit leistet, also eine echte Gesundheitsvorsorge darstellt. Übrigens wird Diabetis (Zuckerkrankheit) ebenfalls durch das gleichzeitige Bestehen einer Parodontitis verschlimmert und umgekehrt.
Wir sind nicht ganz ohne Stolz, schon vor dem Bekannt werden dieser Forschungsergebnisse in unserem Behandlungskonzept seit vielen Jahren auf Prophylaxe und Parodontalbehandlung größten Wert zu legen.
Wir empfehlen Ihnen deshalb, gerade wenn sie aufgrund anderer Risikofaktoren (Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Rauchen, Bewegungsarmut etc.) einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen ausgesetzt sind, sich untersuchen zu lassen, ob eine behandlungsbedürftige Parodontitis vorliegt.
Sie können damit einen erheblichen Teil zu Ihrer Gesamtgesundheit beitragen!

Rauchen und Parodontitis

Als prophylaxeorientierte Zahnärzte ist es uns ein großes Anliegen, unsere Patienten über mögliche Gesundheitsrisiken aufzuklären und damit zu einer echten Vorsorge beizutragen.

Wie allgemein bekannt ist, ist Rauchen in vielfältiger Weise gesundheitsschädlich.Dass Rauchen sich aber auch negativ auf die Zahngesundheit auswirkt, wird Ihnen möglicherweise neu sein.

Zahlreiche neuere Untersuchungen bestätigen eindeutig frühere Annahmen, dass sich Rauchen sehr schädlich auf den Zahnhalteapparat (= Parodont) auswirkt.
Es ist erwiesen, dass Raucher in stärkerem Ausmaß an Parodontitis (frühere Bezeichnung "Parodontose") leiden als Nichtraucher. Das Nicotin als Zellgift und die anderen schädlichen Inhaltsstoffe des Rauches haben über verschiedene Mechanismen einen schädlichen Einfluss auf die Gewebe des Zahnhalteapparates und verstärken so erheblich die Zerstörungskraft einer bestehenden Parodontitis, was zu starkem Knochenabbau der zahntragenden Kieferabschnitte und schließlich zum Zahnverlust führen kann.
Zudem hat sich herausgestellt, dass alle Methoden der Behandlung einer Parodontitis bei Rauchern wesentlich weniger erfolgreich sind als bei Nichtrauchern und dass es zu gehäuften Rückfallen kommt.

Wir legen Ihnen also auch im Interesse Ihrer Zähne nahe, so weit wie möglich auf das Rauchen zu verzichten. Sei können damit unsere Bemühungen, Ihre Parodontitis erfolgreich zu behandeln, wirkungsvoll unterstützen und Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken!

Unsere Materialien

Die Auswahl der richtigen Materialien in der Zahnmedizinischen Behandlung und Versorgung mit Zahnersatz hat eine immer größere Bedeutung.
Leider haben viele verbreitete Materialien eine belastende Auswirkung auf den Gesamtorganismus. Sie können z.B. Allergische Reaktionen, Missempfindungen oder Schleimhautreizungen hervorrufen. Das bekannteste Beispiel ist das seit Jahrzehnten in Milliarden von Zähnen verwendete Amalgam. Aber auch andere Metall-Legierungen, die für Kronen, Brücken und herausnehmbare Prothesen verwendet werden, können den Organismus belasten. Jedoch reagiert nicht jeder Organismus auf ein bestimmtes Material gleich. In Zweifelsfällen lassen wir die geplanten Materialien von erfahrenen Ganzheitsmedizinern auf die individuelle Verträglichkeit austesten.
Prinzipiell verwenden wir in unserer Praxis schon seit vielen Jahren kein Amalgam mehr.
Wir versuchen, soweit wie möglich auf Metalle zu verzichten, da jedes Metall im Mund Ionen (geladene Metallelementarteilchen) freisetzt, die möglicherweise eine schädliche Nebenwirkung haben.. Zudem bringt ein Verzicht auf sichtbare Metallanteile einen großen ästhetischen Vorteil.
Wir restaurieren in unserer Praxis nur mit biokompatiblen (verträglichen und unschädlichen) Materialien.: Anstelle von Amalgam verwenden wir zahnfarbene, hochwertige Komposite-Füllungen oder Keramikinlays.
Keramikinlays können entweder auf herkömmliche Weise im zahntechnischen Labor gefertigt werden, oder, als "high-tech"-Variante (CEREC), mit einer computergesteuerten Präzisions-Fräsmaschiene, im CAD/DAM-Verfahren, direkt in der Praxis hergestellt werden. Die Versorgung mit CEREC-Inlays, -Onlays oder -Teilkronen bietet mehrere entscheidende Vorteile:
Das Keramikmaterial hat eine so große Festigkeit, dass auch noch solche Zahndefekte mit Keramik versorgt werden können, die sonst nur mit einer herkömmlichen Krone versorgt werden könnten.
Die aufwendigen und lästigen Abdrucknahme entfallen.
Die Keramikersorgung kann noch in derselben Sitzung definitiv eingeklebte werden. Eine provisorische Versorgung entfällt.
Wir beraten Sie gerne über die bestmögliche Versorgung Ihrer individuellen Situation.

Was ist digitales Röntgen?

Das digitale Röntgen ist eine große Innovation im Bereich der Diagnostik. Mit diesem exklusiven high-tec-Verfahren kann die Strahlenbelastung gegenüber dem herkömmlichen Röntgengerät um bis zu 90 % reduziert werden. Bei einer halbstündigen Flugreise in 11.000 Meter Höhe nehmen Sie mehr Strahlen auf, als bei einem digitalen Panoramaröntgen. Gesundheitliche Bedenken sind dadurch auf ein Minimum reduziert.

Anders als beim herkömmlichen Röntgen werden beim Digitalröntgen keine Röntgenfilme und keine Chemikalien für die Filmentwicklung in der Dunkelkammer benötigt. Wir können dadurch einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Beim digitalen Röntgen treffen die Röntgenstrahlen auf einen hochempfindlichen Sensor, der die Daten direkt an den Computer weiterleitet, wo das Bild berechnet und abspeichert wird. Dies bietet eine Menge Vorteile! Es ermöglicht eine sichere und schnelle Überprüfung Ihrer Kieferknochen und Zähne, um Krankheitsherde früh erkennen zu können.

Durch die sofortige Diagnose auf dem Computerbildschirm, ohne lange Wartezeit, können Aufklärungsgespräche über den Zustand der Zähne und deren Behandlungsmöglichkeiten nach wenigen Minuten beginnen.

Verhalten nach Zahnentfernung

  • Bitte die ersten 2 Tage keine Mundspülungen: Lassen Sie das Blut in der Wunde gerinnen; ein stabiles Blutkoagulum ist die beste Voraussetzung für eine problemlose Wundheilung.
  • Beißen Sie sich nicht in die noch gefühllose Lippe oder Wange: Essen und Trinken Sie frühestens, wenn die Wirkung der Anästhesiespritze abgeklungen ist.
  • Bitte die ersten Tage nach der Zahnentfernung, zur Vermeidung einer Wundheilungsstörung, nicht rauchen.
  • Bitte am Tag der Zahnentfernung keinen Kaffee oder Tee trinken bzw. heiße Getränke oder Speisen zu sich nehmen, um eine Nachblutung zu vermeiden.
  • In den ersten Tagen im Bereich der Wunde bitte nicht bürsten, in den anderen Bereichen sollten Sie eine normale Zahnpflege durchführen.
  • Als Ersatz für das Zähneputzen im Wundbereich könne Sie ab dem zweiten Tag eine Chlorhexidinspülung 2 mal täglich anwenden.
  • Vermeiden Sie möglichst, im Bereich der Wunde zu kauen.
  • Leichte Beschwerden beim Schlucken sowie Wundschmerzen und Schwellungen sind nichts Außergewöhnliches und verschwinden meistens nach wenigen Tagen.
  • Kleinere Nachblutungen sind kein Grund zur Besorgnis.
  • Falls Sie Fieber bekommen oder es zu einer starken oder lang anhaltenden Nachblutung kommt, setzten Sie sich bitte mit uns in Verbindung („Notfallhandy“ 0664-223 71 27).
  • Zum Stoppen einer starken Nachblutung könne Sie als Erstversorgung ein sauberes Stofftaschentuch oder eine Mullbinde auf die Wunde legen und für 30 Minuten zusammenbeißen.
Gute Besserung wünscht Ihnen Ihr Zahnarztteam!

Der Preisvergleich

Wenn Sie für Ihr zahnärztliches Problem vorrangig das billigste Angebot suchen, könnte es sein, dass wir nicht die richtige zahnärztliche Ordination für Sie sind.

Da nun einmal in jeder zahnärztlichen Ordination nicht das gleiche geschieht, ist ein und dieselbe zahnärztliche Leistung auch nicht beliebig austauschbar. Der Preisvergleich „Was kostet die weiße Füllung hier, was kostet Sie dort“, ist deshalb wenig hilfreich, weil das Produkt, die zahnärztliche Leistung von sehr unterschiedlicher Qualität sein kann.

Abhängig von der Zielsetzung des ärztlichen Unternehmens, der materiellen und instrumentellen Ausstattung, der Qualifikation des gesamten Teams und besonders von der für die Behandlung zur Verfügung gestellten Zeit, entstehen naturgemäß zahnärztliche Behandlungen von unterschiedlicher Qualität. Aber gerade das Qualitätsniveau ist, neben der guten Pflege, entscheidend für die Lebensdauer einer Versorgung und damit für den Nutzen, den Sie als Patient von der Arbeit haben.

Unsere Ordination ist eine Privatpraxis. Dieser Begriff wird fälschlicherweise oft mit der Vorstellung „zu teuer“ gleichgesetzt. Wir führen unsere Ordination als Privatpraxis, weil wir Ihnen eine moderne und bestmögliche Behandlung zukommen lassen wollen, ohne Kassenvorschriften und Einschränkungen. Ein Höchstmaß an Behandlungsqualität und Fürsorge für Sie als Patient stehen absolut im Vordergrund.

Dieses Ziel erfordert mehr Zeit für Planung und Ausführung. Spätestens im Rahmen der Behandlung werden Sie erkennen, dass unsere Honorare in einem fairen Verhältnis zum Aufwand stehen.

Verhalten nach zahnärztlich-chirurgischen Eingriffen

  • je nach Ausmaß des Eingriffs ist eine Schwellung im Operationsgebiet zu erwarten und kein Grund zur Besorgnis
  • leichte Schmerzen oder Schluckbeschwerden verschwinden meist nach wenigen Tagen
  • in den Ersten beiden Tagen nach dem Eingriff helfen kalte Umschläge, die Schwellung zu verringern
  • essen und trinken Sie auf der nicht operierten Seite und erst, wenn die Anästhesie nachgelassen hat
  • in den ersten Tagen nach der Operation bitte nicht rauchen
  • trinken Sie am ersten Tag keinen Kaffee oder Tee, meiden Sie heiße Getränke und Speisen
  • vermeiden Sie Manipulationen (Zunge usw.) an den Operationswunden und –nähten
  • in der ersten Woche im Bereich der Nähte und Wunden nicht mit der Zahnbürste reinigen, als Ersatz für die mechanische Zahnreinigung verwenden Sie bitte die Chlorhexidin-Mundspülung (z.B. Oral-B) 2-3 mal täglich
  • kleinere Nachblutungen sind kein Grund zur Besorgnis
  • bei starken oder lang anhaltenden Nachblutungen, bei starken Beschwerden oder bei sonstiger Besorgnis setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

Gentest - Sind Sie ein High-Responder?

Nicht jeder Patient hat das gleiche Risiko, eine Parodontitis (=Zerstörung des Zahnhalteapparates durch Entzündungsprozesse in den Zahnfleischtaschen) zu entwickeln.
Verschiedene Risikofaktoren spielen für den Schweregrad der Erkrankung eine wichtige Rolle:

  • Mundhygiene
  • Genetische Veranlagung (High-Responder ?)
  • Rauchen
  • Stress
  • Ernährung
Etwa 25 % der Bevölkerung haben genetisch bedingt die Veranlagung, auf einen bestimmten Reiz mit besonders starken Entzündungsreaktionen zu reagieren.
Im Falle der Parodontitis bedeutet das, dass die Zerstörung des Zahnhalteapparates ca. 3-mal so schnell voranschreitet.
Diese 25 % werden wegen ihrer ausgeprägten Entzündungsreaktion als „High-Responder“ bezeichnet.
Bei dieser Gruppe reagiert das Immunsystem schon auf wenige bakterielle Beläge mit einer überschießenden Immunreaktion, was eine ausgeprägte Gewebezerstörung zur Folge hat, die zu einem schnelleren Zahnverlust führt.

Mit einem neuartigen Gentest können wir feststellen, ob Sie zu dieser Gruppe gehören.

Mit dem Test ist eine Aussage möglich, die weit über den zahnmedizinischen Bereich hinausgeht, denn die Veranlagung zu einer verstärkten Entzündungsreaktion begünstigt auch so unangenehme und weit verbreitete Erkrankungen wie Arthritis, chronische Bronchitis, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, multiple Sklerose, Autoimmunerkrankungen, Arteriosklerose und allergische Erkrankungen (Asthma, Metallunverträglichkeiten).

Der Test sollte zu Beginn einer Parodontalbehandlung durchgefürt werden, damit wir rechtzeitig eine Risikoeinschätzung vornehmen können und die gesamte Therapie darauf einstellen können. Das Testergebnis ist lebenslang gültig.
Die Durchführung des Tests ist sehr einfach und schmerzfrei: ein Abstrich der Mundschleimhaut wird vom Molekularbiologischen Labor auf das genetische Material hin untersucht und das Ergebnis ist 2 Woche später verfügbar.
Wenn Sie Interesse haben, können wir Ihnen gerne ausführlicheres Informationsmaterial zur Verfügung stellen.

Verhalten nach Parodontaloperation

Nach einer Zahnfleischoperation sind gewisse Verhaltensregeln wichtig, um einen optimalen Behandlungserfolg zu erreichen:

  • bitte nicht rauchen, zumindest die ersten Tage nach der Operation
  • um eine evtl. auftretende Schwellung zu verhindern, sollten Sie die operierte Region am ersten Tag kühlen
  • in den ersten 10 Tage nach dem Eingriff keine Zahnzwischenraumreinigung durchführen
  • bitte nicht an den Fadenenden und Nähten mit der Zunge herumspielen
  • die Spüllösung (Oral-B, Chlorhexidin) bitte 3 mal täglich anwenden, solange die mechanische Zahnreinigung nur eingeschränkt möglich ist, also ca. 3 Wochen
  • durch die Spüllösung kann es vorrübergehenden zu dunklen Verfärbungen der Zähne und der Zunge kommen
  • in den ersten Wochen nach dem Eingriff kann es zu überempfindlichen Zahnhälsen kommen
  • bei starken Beschwerden rufen Sie uns bitte an

Ernährung und Parodontitis

Parodontitis wird durch Bakterien verursacht, die auf den Wurzeloberflächen in den Zahnfleischtaschen haften und eine Entzündung (Immunreaktion des Körpers) des Zahnhalteapparates mit Gewebszerstörung auslösen.
Dies ist durch unzählige wissenschaftliche Studien eindeutig bewiesen.
Die individuelle Anfälligkeit des Körpers auf den bakteriellen
Reiz kann jedoch erheblich unterschiedlich sein.

Neben unterschiedlicher genetischer Veranlagung spielen
Ernährungsgewohnheiten und Nahrungszusammensetzung bei der Beeinflussung des Krankheitsverlaufes und ihrer Behandelbarkeit eine bedeutende Rolle.

Wichtige Aspekte hierbei sind:

Ist Ihr Säure-Base-Haushalt richtig geregelt? Viele Patienten haben durch falsche Ernährung eine übersäuerte Stoffwechsellage und damit eine erhöhte Anfälligkeit für Parodontitis und andere entzündliche Erkrankungen im Körper.

Antientzündlich wirkende Nahrungsbestandteile wie z.B. Omega-3-Fettsäuren (enthalten z.B. in Leinöl, Fischöl, Hanföl, Walnussöl) sollten ausreichend enthalten sein oder durch gezielte Zufuhr ersetzt werden. Diese Öle können auch lokal zur Mundspülung ebenso wie Folsäurepräparate und Basenpulver erfolgreich angewendet werden.

Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und Antioxidantien sollten bei Bedarf ergänzt werden.
Inwieweit eine Ernährungsumstellung nötig ist, muss in jedem Fall individuell geprüft werden.

Wir empfehlen in jedem Fall eine Beratung durch ganzheitlich tätige Ärzte mit denen wir zusammenarbeiten und die auf diesem Gebiet spezialisiert sind. Für weitere Informationen stehen wir ebenso gerne zur Verfügung.

Laseranwendungen

Moderne Soft-Laser Geräte (Low-Level-Laser) bieten in mehreren Anwendungsgebieten eine wertvolle Unterstützung zur konventionellen Therapie:

  • Lokale Behandlung: - Wundheilungsstörungen
  • Herpes
  • Aphten
  • Fieberblasen
  • Überempfindlichen Zähne
  • Unterstützung der Regeneration nach operativen Eingriffen (Implantation, Chirurgische Zahnentfernung etc.)
  • Entzündetes Zahnfleisch
  • Störherde
  • etc.
Laser-Akupunktur:

weit über den zahnmedizinischen Bereich hinaus können alle Indikationen der Akupunktur behandelt werden – und zwar ohne schmerzende Nadeln und z.T. wirkungsvoller als mit der herkömmlichen Nadelakupunktur.
Unser High-Tech-Soft-Laser wird dabei sowohl als Diagnose- als auch als Therapiegerät eingesetzt.
Die Laser-Akupunktur wirkt über Resonanz- bzw. Reflexmechanismen, kann Beschwerden und Störungen lindern und regt Regenerationsprozesse an.
Nach den Lehren der Traditionellen Chinesischen Medizin ist bei allen Erkrankungen der Energiefluss in den sog. Meridianen (gedachte Energieleitbahnen durch den Körper) gestört. Durch die Akupunkturbehandlung bzw. Laser-Akupunktur werden die Energieverhältnisse wieder ausgeglichen.

Alle Anwendungen mit unserem Soft-Laser sind ohne Nebenwirkungen und absolut schmerzfrei.

Wenn Sie mehr Information zum Thema Laser-Akupunktur erhalten wollen, wenden Sie sich bitte an Dr. Bauder (Diplomierter Akupunkteur der Europäischen Akademie für Akupunktur und Aurikulomedizin)

Anti-Ageing - was hat das mit den Zähnen zu tun?

Anti-Ageing-Medizin mit dem Ziel Alterungserscheinungen aufzuhalten und länger mit höherer Lebensqualität zu leben ist heute ein Begriff in aller Munde.
Dieser neue Medizinzweig steht für Lebensverlängerung und Vorbeugung gegen Krankheiten wie Krebs, Schlaganfall, Herzinfarkt, Osteoporose und Alzheimer-Demenz.
Gleichzeitig gibt er uns allen die Chance, auch bei fortschreitendem Alter die Lebensfreude und Vitalität zu erhalten.

Anti-Ageing versteht sich als Vorsorge Strategie und passt daher ideal zu unserem zahnmedizinischen Behandlungskonzept, das ja auch auf Prophylaxe statt Reparaturmedizin setzt.

Einige Teilbereiche der Anti-Ageing-Medizin haben unmittelbar mit der Zahnmedizin zu tun. Ein paar Beispiele:

Mit unseren Prophylaxe- und Parodontitis-Behandlungen reduzieren wir erheblich mögliche schädliche Einflüsse des Zahnsystems auf die Gesamtgesundheit und tragen dazu bei, dass nicht nur das Gebiss-System länger gesund und „jung“ bleibt.

Mit einer richtigen Ernährung sowie Nahrungsergänzungsmitteln (Vitamine, Spurenelemente, Mikronährstoffe etc.), die Sie auch über uns beziehen können, sorgen wir für eine verbesserte Stoffwechsellage des Körpers. Wir unterstützen damit einerseits unsere Behandlungen und bremsen vorzeitiges Altern.

Letztlich haben unsere restaurativen Maßnahmen zur Verbesserung der Zahn-Ästhetik einen Verjüngungseffekt auf Ihr Erscheinungsbild.

Durch Ihre höhere Attraktivität steigert sich Ihre Lebensfreude!

Minimalinvasive Zahnmedizin

Minimalinvasive Zahnmedizin ist ein neuer fortschrittlicher Trend im Bereich der zahnmedizinischen Behandlungsmethoden. Dies gilt sowohl für die Kariestherapie als auch für chirurgische Maßnahmen.

1. Kariestherapie:
Nach einer substanzschonenden, rein defektbezogenen Präparation der kariösen Läsion (das ist das „Loch“ im Zahn) kommen eine moderne Adhäsivtechnik (Klebetechnik) und Komposite-Materialien zum Einsatz. Das heißt, es wird vom erkrankten Zahn wirklich nur soviel Zahnsubstanz entfernt, wie wirklich nötig ist. Dafür kommen spezielle, neu entwickelte Mikro-Schleifdiamanten und Feilen zum Einsatz.

2. Chirurgie:
Schon seit einigen Jahren setzt sich vor allem in der Parodontalchirurgie (Zahnfleischoperationen) immer mehr ein möglichst atraumatisches Vorgehen durch. Mit Mikroskalpellklingen und sehr feinen Nähten werden unter der Lupenbrille verfeinerte Operationstechniken angewendet (sog. Mikrochirurgie), die bessere Behandlungsresultate als gröbere altmodische Verfahren bringen und weniger Beschwerden wie Schmerzen und Schwellungen nach dem operativen Eingriff mit sich bringen.

Caredent - Praxisgemeinschaft  ·  Dr. Fuchs-Martschitz & Dr. Robert Bauder  ·  Kitzbühel Caredent